27.03.2019

Masterthesis: Identifizierung von oxidativem Stress und programmiertem Zelltod während der Kryokonservierung von Kartoffelsprossspitzen

Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), Gatersleben

Hintergrund:

Die Arbeitsgruppe Cryo- und Stressbiologie ist Teil der bundeszentralen Ex-situ-Genbank für landwirtschaftliche und gartenbauliche Kulturpflanzen und verantwortlich für die mittel- und langfristige Lagerung von vegetativ zu erhaltenden Pflanzen. Die Kryokonservierung von Kartoffeln ist eine der Hauptaufgaben der Arbeitsgruppe. Unter Tiefkühlbedingungen (-196°C) lagern bereits 1.663 Kartoffelakzessionen und repräsentieren eine der weltgrößten Sammlungen in Kryo. Die fortlaufende Optimierung der Methoden sowie deren Anwendung auf andere Arten im Zuge der Erweiterung der Sammlungen ist eine der stetigen Herausforderungen für die Arbeitsgruppe. 

Ihre Aufgaben:

Die Induktion von verschiedenen Stressfaktoren während der Kryokonservierung, wie Kälte, Dehydrierung und Verwundung, führt zu komplexen Stressantwortmechanismen, die in Abhängigkeit von der Pflanzenart, den Präparationsmethoden und dem Kryoprotektor sich unterschiedlich auswirken können. Die Kartoffel ist eine wichtige Kulturpflanze, deren Langzeiterhaltung nur vegetativ und in cryo erfolgen kann. Trotz stetiger Weiterentwicklung des Protokolls zur Kryokonservierung von Kartoffelsprossspitzen variieren die Regenerationskapazitäten zwischen 5% (Genotyp ‘Kagiri’) und 100% (Genotyp ‘Karakter’). Das Ziel dieser Studie ist eine detaillierte Analyse von oxidativen Vorgängen verbunden mit der Analyse von programmiertem Zelltod, um langfristig hohe Regenerationsergebnisse für alle Genotypen nach der Pflanzenkryokonservierung zu erreichen.

Sie passen zu uns:

  • Sie suchen eine Möglichkeit Ihren Master-/Diplomabschluss der Biologie, Agrarwissenschaft, Gartenbauwissenschaft oder verwandten Naturwissenschaften außerhalb der Universität zu erlangen
  • Sie haben Spaß an der Arbeit mit Pflanzen (10% in vitro Vermehrung) und an der Mikroskopie (90% Labor/Mikroskopie), sind kommunikativ, kreativ und in der Lage, selbstständig zu arbeiten und haben Interesse an wissenschaftlicher Forschung
  • essentiell sind Kenntnisse der Biologie von Pflanzen, von Datenerfassungssystemen (vornehmlich Excel) sowie grundlegender statistischer Methoden, vorteilhaft sind ebenfalls Erfahrungen in der Gewebekultur

Wir bieten Ihnen:

  • Unterstützung durch und Zusammenarbeit mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen
  • Vergütung als Wissenschaftliche Hilfskraft befristet für sechs Monate
  • Unterkunft in Campusnähe (kostenpflichtig und auf Anfrage)

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen Dr. Manuela Nagel (nagel(at)ipk-gatersleben.de), Tel.: +49 (0) 39482 5156 gerne auch direkt.

Was Sie noch wissen sollten:

Für uns zählen Ihre Qualifikationen und Stärken. Deshalb ist bei uns jeder – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Abstammung oder einer eventuellen Behinderung – willkommen. Als mit dem Zertifikat berufundfamilie ausgezeichnete Einrichtung bieten wir familienfreundliche Arbeitsbedingungen und flexible Arbeitszeiten. Das IPK hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Schwerbehinderte bevorzugen wir bei gleicher Eignung.

Haben wir Sie überzeugt?

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung (http://www.ipk-gatersleben.de/stellenangebote) bis zum 31.7.2019.

Bei Fragen oder für weitere Informationen steht Ihnen unser Recruiting-Team (jobs(at)ipk-gatersleben.de) auch telefonisch unter 039482 5741 oder 039482 5525 zur Verfügung.

Bitte geben Sie die Referenznummer 23/03/19 in Ihrer Korrespondenz an.

www.ipk-gatersleben.de